Freeride am Gardasee 2012

Wir haben unseren Familienurlaub am Gardasee verbracht.

Natürlich war das Mountainbike dabei und der höchste Berg, der Tremalzo,  sollte auch bezwungen werden. Die technisch anspruchsvolle Tour wollte ich nicht im „Alleingang“ machen. Ich hatte mich deshalb dazu entschlossen, mit dem örtlichen Veranstalter eine geführte Touren zu fahren. Dieser bot jedoch nur eine Freeride Variante vom Tremalzo an. Kurz gesagt, mit dem Shuttlebus von Riva del Garda auf den Berg  und dann 2000 Höhenmeter abwärts mit etwa 500 HM Gegenanstiegen.

Ich muss gestehen, dass ich mich bei der Bergfahrt im Shuttle schon geschämt habe, als wir zahlreich die Biker in den aufsteigenden Serpentinen mit dem Auto überholt haben.
Oben angekommen bot sich uns dennoch ein wunderbarer Ausblick, wenn er heute auch nicht selbst erarbeitet war.  Unser Streckenführer war bekanntlich ein sehr guter Downhiller. Alleine dieser Tatbestand brachte mich zum Schwitzen, obwohl ich bis dahin keinen Meter bergauf gefahren war.
Die Abfahrt war technisch teilweise sehr anspruchsvoll. Mein Racefully ist für derartiges Gelände eigentlich nicht ausgelegt und meine fahr technischen Fähigkeiten lagen oft im Grenzbereich. Leider gibt es von den schwierigen Passagen keine Bilder, den da hatte ich beim besten Willen keine Hand für meinen Foto frei. Die Aussichten dazwischen sind landschaftlich ein Traum.
Auf dem letzten Trail stürzte ich dann doch und kam mit einem Hämatom am Schienbein und einer mäßigen Platzwunde am Knie im Hotel, noch fahrend, an.

Fazit: Ich würde die Tour sofort wieder machen. Den Berg habe ich dieses mal nicht wirklich bezwungen, doch alleine das Panorama ist es wert. Beim zweiten Mal gibt es keinen Shuttle und die zu schwierigen Passagen lasse ich vielleicht besser aus. Man kann diese nämlich auch umfahren.

Matthias

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